Kooperationsprojekt Technische Hochschule Mittelhessen

31.07.2026

Gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit im Badmintonsport

Wie können nachhaltig ausgerichtete Wettkämpfe den Badmintonsport langfristig voranbringen? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Projekts, das Studierende der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) im Kurs „Social Entrepreneurship“ in Zusammenarbeit mit BadmintONEarth bearbeitet haben. Für BadmintONEarth war diese Kooperation eine wertvolle Erfahrung – mit vielen inhaltlichen Impulsen und konkreten Ansätzen für die Praxis.

Ein besonderer Dank gilt Prof. Dr. Manuela Weller, die den Kurs „Social Entrepreneurship“ leitete und die Zusammenarbeit mit BadmintONEarth initiiert hat. Mit ihrer fachlichen Expertise, ihrer engagierten Betreuung und ihrer offenen Art schuf sie den Rahmen für eine konstruktive und vertrauensvolle Projektarbeit. Ihr Einsatz trug maßgeblich dazu bei, dass die Studierenden sich intensiv in die Welt des Badmintonsports einarbeiten konnten, zentrale Nachhaltigkeitsthemen verstanden und eigene Ideen für die Zukunft des Sports entwickelten.

Engagement und Perspektiven der Studierenden

Besonders beeindruckt hat uns das Engagement der Studierenden. Mit großer Motivation, analytischem Blick und kreativen Ideen arbeiteten sie an praxisnahen Lösungen und zeigten damit, welches Potenzial in der Verbindung von theoretischem Hintergrund und gelebter Sportpraxis steckt. Die Zusammenarbeit hat deutlich gemacht, wie gewinnbringend es ist, wenn Hochschulen und Initiativen wie BadmintONEarth gemeinsam an konkreten Fragestellungen arbeiten.

Projektfokus: Nachhaltigkeitsleitfaden und Eco‑Label

Im Kern der Kooperation stand die Frage, wie nachhaltige Entwicklung im deutschen Badmintonsport konkret vorangebracht werden kann, wenn starke Netzwerke zusammenarbeiten. Ausgangspunkt war der bestehende Nachhaltigkeitsleitfaden für Turniere im Deutschen Badminton‑Verband (DBV), der bereits in Zusammenarbeit mit BadmintONEarth und dem Bayerischen Badminton‑Verband entstanden ist. Die Studierenden erstellten zunächst eine umfassende Ist‑Analyse, prüften den Leitfaden kritisch auf Praxistauglichkeit und Wirkung und identifizierten Stellschrauben für eine Weiterentwicklung.

Auf dieser Basis entwickelten die Projektgruppen Vorschläge für eine Überarbeitung des Leitfadens sowie die Idee eines Eco‑Labels für Badmintonturniere. Ziel war ein verständliches, gut handhabbares System, das nachhaltiges Handeln sichtbar macht und Vereine sowie Ausrichter motiviert, Schritt für Schritt mehr Nachhaltigkeit in ihre Veranstaltungen zu integrieren.

Ergebnisse und nächste Schritte

Die drei Projektgruppen setzten jeweils eigene Schwerpunkte und brachten unterschiedliche Perspektiven ein. Gemeinsam entstanden zahlreiche konkrete Ideen, von klaren Mindestkriterien über Best‑Practice‑Elemente bis hin zu Überlegungen zur Kommunikation eines Eco‑Labels. Diese Ansätze fließen nun in die weitere Arbeit von BadmintONEarth und des Deutschen Badminton‑Verbandes ein und unterstützen das Ziel, Turniere als zentralen Hebel für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung zu nutzen.

Mehrwert für BadmintONEarth und den Sport

Für BadmintONEarth war dieses Projekt weit mehr als eine klassische Hochschulkooperation. Es zeigt, wie produktiv die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Ehrenamt und Sport sein kann: Fundierte Analysen, neue Blickwinkel und kreative Lösungsansätze bereichern unsere Arbeit und helfen dabei, Nachhaltigkeit im Badmintonsport strukturell zu verankern.

Wir bedanken uns herzlich bei Prof. Dr. Manuela Weller, allen Studierenden sowie der Technischen Hochschule Mittelhessen für die inspirierende und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir freuen uns darauf, viele der entstandenen Ideen weiterzuverfolgen und gemeinsam den Badmintonsport nachhaltiger zu gestalten.